Weltweit rücken heute Initiativen, Schulen, Unternehmen und Medien das Thema Sicherheit im Internet in den Mittelpunkt. Hierzulande werden die vielfältigen Maßnahmen von der EU-Initiative klicksafe koordiniert. Auf breite Resonanz stößt dabei das diesjährige klicksafe-Schwerpunktthema „Extrem im Netz“. Für Kinder und Jugendliche sind heute Hatespeech oder Cybermobbing keine Fremdwörter und mit extremistischer Propaganda werden viele von ihnen auf Social-Media-Plattformen konfrontiert. Der Schutz vor solchen Internet-Phänomen wird auch deshalb schwerer, weil die meisten Heranwachsenden inzwischen auch mobil online sind (bereits 92 % der 12-19-Jährigen besitzen ein eigenes Smartphone (JIM-Studie 2015).

Am Safer Internet Day führte die Medienkompetenz-Initiative u.a. in Berlin und Hamburg prominent besetzte Schülerworkshops zu den Themen Cybermobbing und Hatespeech durch.

Das Safer Internet Programm der Europäischen Union unterstützt Safer Internet Centres in 27 europäischen Ländern mit der Zielsetzung, bei Kindern, Eltern und Lehrern die Medienkompetenz und Sensibilisierung für Gefahren im Internet zu fördern, Kindern und Jugendlichen eine telefonische Beratungsstelle zu Online-Problemen anzubieten sowie Internet-Nutzern Meldestellen für illegale Inhalte zur Verfügung zu stellen.

In Deutschland wird das Safer Internet Programm durch den Verbund Safer Internet DE umgesetzt. Diesem gehören neben dem Awareness Centre klicksafe die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie das Kinder- und Jugendtelefon von Nummer gegen Kummer (Helpline) an.

Ob dies alles ausreicht, ist fraglich zumal die öffentlichen Institutionen eine teilweise erschreckende Unkenntnis über den digitalen Wandel zeigen. Man denke nur an die kürzlich geäußerten Vorstoß zur „Buchpreisbindung für E-Books.

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