Die erste „Marina Kassel“ in diesem Jahr verlief besonders konstruktiv und im positiven Sinne strategielastig.Die Wiederentdeckung unseres Markenkerns, Demokratie, Bürgerechte, Digitale Agenda, Widerstand gegen den Überwachungsstaat, Technikkompetenz wurde zusammengefasst zur „Partei des digitalen Wandels“https://wiki.piratenpartei.de/Marina_Kassel_2015#Programm

Dem Strategietreffen ging eine nicht ganz unumstrittene Umfrage voraus, an der immerhin fast 5.000 Piraten teilgenommen haben und ergab die „Rückbesinnung auf das Wesentliche“.

Die allgemeine Stimmung war sehr harmonisch und spiegelte sich auch in den Abendveranstaltungen wider. Zu Irritationen führte die Umgestaltung des Presse- und Öffentlichkeitbereiches, die Diskussionen dazu halten noch an.

Am Samstagnachmittag beteiligten sich die fast 100 Teilnehmer in Kassel an der Demonstration gegen die Vorratsdatenspeicherung, die mit einer Kundgebung vor der dortigen SPD-Parteizentrale endete. Die SPD steht unter besonderer Kritik, da sie als Umfaller gibt, weil der amtierende Justizminister 2014 mit dem Statement in den Wahlkampf gezogen ist, dass mit ich (und seiner Partei) eine erneute VDS nicht zu machen sei.
Dass die VDS nun in „Mindestspeicherfrist“ schöngeredet wurde, ändert nichts am Inhalt der verfassungswidrigen – insbesondere weil anlasslosen – Massenüberwachung aller Bürger.

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