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Generalversammlung der Pirate Parties International in Genf vom 25.-26.11.

In einem kleinen Raum im berühmten „Hotel de Ville“ trafen sich sieben wackere Mitstreiter um mit weiteren 20 Teilnehmern per Videokonferenz die überfällige Generalversammlung der PPI durchzuführen. Trotz eine schwachen Internetverbindung gelangt das ganz gut, insbesondere wenn man sich an die letzte Versammlung in Berlin erinnert.

Vor Ort waren die Schweiz (sic!), Kanada, Norwegen, Belgien und Deutschland vertreten, im Netz waren Austria, Brazil , Catalonia, Czech Republic, France , Greece, Israel, Italy, Netherlands, Portugal, Russia, Tunisia und Turkey über die Videokonferenz-Software „Zoom“ angebunden. Helferlein und technische Ausrüstung war nicht oder nur sehr spärlich vorhanden.

Die Teilwahlen (die PPI hat ja seit 2016 eine Art Rotationsprinzip) verliefen unauffällig.

Guillaume Saouli, Vorsitzender

Die „Wiederanreise“ am Sonntag gestaltete sich schwierig, da die Straßen durch eine Laufveranstaltung blockiert waren. Trotzdem ging es mit nur kleiner Verspätung los und es gab daher genügend Zeit, Schiedsgericht und Kassenprüfer zu wählen. Auch die Antragsdiskussion war übersichtlich.

Folgende Anträge wurden beschlossen:

Das „Alternate Board“ (Nachrücker) soll intensiver in die tägliche Arbeit des Vorstandes einbezogen werden, um die Manpower zu erhöhen.
Es wurde allgemein die Einführung von Arbeitsgruppen beschlossen, die sich speziellen Themen und Veranstaltungen widmen sollen und dem Vorstand und den Mitglieder regelmäßig berichten.

Es wurde eine technische Arbeitsgruppe eingesetzt, die eine sichere Kommunikation zwischen und innerhalb der Piratenparteien weltweit aufbaut.

Es wurde die Vergabe von Auszeichnungen für besondere Verdienste für die PPI und die Unterstützung der Piratenbewegung beschlossen.

Ferner wurde die Internet Party of New Zealand als Vollmitglied aufgenommen. Es erfolgt eine Stimmenteilung mit dem vorhandenen Mitglied Pirateparty of New Zealand wie bei Spaniern / Katalonien.

Genf ist eine mit dem Flugzeug gut erreichbare Stadt und je nach Hotel gibt es eine kostenlose Netzkarte für den ÖPNV. Die Stadt, die sich zwischen dem Genfer See, den Voralpen und dem Jura zu einem internationalen Knotenpunkt entwickelt hat, bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Da 200.000 Einwohner auf nur 15 km² verteilt wohnen, ist sie sehr betriebsam und leidet unter einem hohen Verkehrsaufkommen. Der ÖPNV wird überwiegend durch elektrisch betrieben Fahrzeuge abgewickelt (Tram, O-Bus, Batteriebus). Die gute Gastronomie wird von den hohen Preisen überschattet.

Blick über den Genfer See

Das neue Board:
Guillaume Saouli PP-CH (Vorsitzender, amtierend)
Bailey Lamon PP-CA (Vize-Vorsitzende, wiedergewählt)
Thomas Gaul PP-DE (Vorstandsmitglied, amtierend)
Koen der Voegt PP-BE (Vorstandsmitglied, amtierend)
Raymond Johanson PP-NO (Vorstandsmitglied, wiedergewählt)
Keith Goldstein PP-IL (Vorstandsmitglied, wiedergewählt)
Nikolay Voronov / PP-RU (Vorstandsmitglied, amtierend)

Nachrücker (Alternate Boardmembers):
Adam Wolf PP-DE amtierend
Etienne Evellin PP-FR (neu)
Gregory Engels PP-DE (wiedergewählt)
Daniel Dantas Prazeres PP-BR (neu)

Schiedsgericht:
Sebastian Krone PP-DE (wiedergewählt)
Chemseddine Ben Jemaa PP-TN (neu)
Denis Simonet PP-CH (wiedergewählt)

Kassenprüfer:
Svein Mork Dahl PP-NO (neu)
Dimitrios Sapikas PP-GR (neu)
Kacem Marzouki PP-TN (neu)


http://wiki.pp-international.net/PPI_Conference_2017/Minutes

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