Der erste Bundesparteitag der Piraten in 2016 findet im äußeren Westen der Republik statt. Lange Anfahrten sind ja durchaus Standard.

Rein programmatisch ausgerichtet soll dieser Parteitag die Piraten weiter nach vorne bringen. Allerdings war relativ wenig Zeit, Anträge zu entwickeln, insofern scheint der Februartermin vom 20. bis 21. ungünstig gewählt.

Zurzeit stehen laut Antragsportal 21 Satzungsänderungsanträge, 3 „Rootanträge“ (was das auch immer sein soll), 9 Grundsatzprogrammanträge, 17 Wahlprogrammanträge und 11 Positionspapiere zur Abstimmung. Dazu kommen bisher 14 Sonstige Anträge. Es fällt auf, dass Formalismus immer noch einen sehr hohen Stellenwert hat und der Landesverband Brandenburg dem nacheifert (20 Satzungsänderungsanträge).

Eine Zusammenstellung der Anträge findet man hier (PDF-komplett).

Das lässt sich mit einer guten Versammlungsleitung leicht schaffen, ohne dass man wieder den „Grinseoptimismus“ von Bochum I (2012) in eine Kamera strahlt. Viele Anträge haben die Qualität „durchwinken“ oder ohne lange zu diskutieren „annehmen“. Dazu tragen auch die drei Antragskonferenzen bei.

Am Freitag hat die Koordinatorenkonferenz ein Reallife-Meeting am AG-Stand und Samstag lädt die AG Singlemalt zu tiefgreifenden Gesprächen ein. Weitere Konferenzen während des Parteitages sind geplant, hierfür steht ein Raum zur Verfügung.

Wer aus dem Landesverband Brandenburg teilnimmt, ist weitgehend unbekannt, da eine Vorbereitung wie die Bildung von Fahrgemeinschaften schon seit 2013 nicht mehr angeboten wird. Schade eigentlich.

Bleibt nur, eine sichere An- und Rückreise zu wünschen!

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